Rückschnitt

Im ersten Standjahr werden nur die zurückgetrockneten Zweigspitzen entfernt bzw. Formgehölze und Hecken nachgeschnitten.

Bei vielen Stauden kann man den Fruchtstand nach der Blüte entfernen sowie die Pflanze düngen und sie so zu einer erneuten Blüte bringen.

Ab dem 3. oder 4. Winter kann man mit einem schwachen Rückschnitt bzw. Auslichtungsschnitt beginnen, dies sollte jedoch nicht jährlich geschehen.

Rückschnitt von Blütenstauden werden im späten Herbst oder erst im Frühjahr zurückgeschnitten, Gräser am besten erst im zeitigen Frühjahr zurückschneiden, über den Winter werden die trockenen Halme zusammengebunden und schützen so die Pflanze vor einer Vernässung und damit dem Verfaulen der Pflanzenmitte.

Lavendel sollte nach der Blüte leicht zurückgeschnitten werden, so behält er sein polsterförmiges Aussehen.
Rosen und Sommerflieder sollten im Herbst nur sehr dezent geschnitten werden (nur die verblühten Triebspitzen), der Rückschnitt erfolgt hier erst im Frühjahr, wie folgt: Beet und Edelrosen werden stark bis auf 5 Augen zurückgeschnitten, den Sommerflieder (Schmetterlingsstrauch) bis auf 50 cm über dem Boden zurückschneiden.
Die normale Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) sollte möglichst nicht geschnitten werden, nur die verblühten Fruchtstände werden bis zur nächsten Blatt-Achsel weggeschnitten. Im Winter sollten diese Hortensien vor strengem Frost durch einpacken mit Vlies geschützt werden

In Schneereichen Wintern sollten Sträucher etwas zusammengebunden werden, um so dem Schneedruck besser standhalten zu können, ein Abschütteln der Pflanzen, vor allem bei schirmförmig wachsenden Gehölzen oder auch bei waagrechten Ästen wie beim Fächerblatt-Ahorn ist sehr wichtig, um Schneebruch-Schäden an den Pflanzen zu vermeiden.

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